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KHG interreligiös:Besuch des Sikh-Tempels in Metternich

Lerne bei einer Tempelführung eine andere Religion kennen und vergleiche sie mit deiner eigenen Religion
Datum:
Mittwoch, 29. April 2026 18:00 - 20:00
Von:
KHG/ESG/Indan Student Association
Ort:
Universität Koblenz
Universitätsstraße 1
56070 Koblenz

Treffpunkt: Sparkassenhäuschen vor der Pforte der Universität Koblenz

Anmeldung ab dem 30.03.26 möglich!

Koblenz ist u.a. mit dem internationalen Studiengang "Web and Data Sciences" zu einem Hotspot für Studierende aus Indien geworden. Diese bereichern den Campus und bringen ihre Kultur und Religion mit. So sind in Indien verschiedene Religionen verbreitet: der Hinduismus, der Islam, das Christentum und auch der Sikhismus. Nahe der Uni haben die Sikhs einen Tempel, den wir besichtigen werden.

Sikhismus eine Religion Indiens

Diese monotheistische Religion, die auf den Gründer Guru Nanak Dev zurückgeht, stammt aus dem 15. Jahrhundert aus Nordwestindien. Sie betont die Einheit der Schöpfung und verehrt einen gestaltlosen und geschlechtsnbeutralen Schöpfergott, der geschlechtsneutral ist.  Sikhismus orientiert sich nicht an der Einhaltung religiöser Dogmen, sondern hat das Ziel, religiöse Weisheit für den Alltag nutzbar und praktisch zu machen.

Was haben wir geplant?

Sikh-Tempel in Koblenz-Metternich von außen

Wir treffen uns zusammen mit Studierenden der Indian Student Association am ehemaligen Sparkassenhäuschen vor dem Haupteingang der Universität. Von dort gehen wir zum Gurudwara, dem Sikh-Tempel, der ca. 10 Minuten von der Uni entfernt in Koblenz-Metternich liegt. Dort werden wir durch den Tempel geführt und erhalten Einblick in eine in Deutschland kaum bekannte Religion. Im Dialog mit den Koblenzer Sikhs vergleichen wir den Glauben der Sikhs mit unserem Glauben und versuchen zu verstehen, wo Gemeinsamkeiten und wo Unterschiede bestehen.

Was ist zu beachten?

Andere Religionen haben andere Regeln. Wir respektieren diese, indem wir die wichtigsten einhalten: Alle Besucher*innen des Tempels sind zum Tragen einer Kopfbedeckung verpflichtet. Dagegen ist eine Verbeugung vor dem Altar oder das Spenden von Geld keineswegs Pflicht. Obwohl die Sikh getrennte Bereiche für Männer und Frauen im Tempel haben, ist es trotzdem gestattet, sich auf die andere  Seite zu setzen.