2000 Schritte – 2000 Jahre

Statt-Führung durch die Koblenzer Altstadt

Man sieht auf den ersten Blick, dass die Stadt Koblenz schon einige
Jahrhunderte auf dem Buckel hat. Aber um die Reste aus der römischen
Kaiserzeit zu entdecken, muss man schon etwas genauer
hinschauen. Dafür braucht man einen Kenner! Wir freuen uns sehr,
dass unser früherer Hochschulpfarrer Johannes Stein sich für uns
die Zeit nimmt, um Vergangenheit und Gegenwart der Koblenzer
Altstadt zu erkunden.

Eine Statt-Führung führt dahin, wo eine normale Stadt-Führung
nicht hingeht!

Referent: Johannes Stein, Koblenz (Bundespräses der KAB)
Termin: Montag, 28.11.2016
Zeit: 18:00 Uhr
Treffpunkt: KHG, Löhrrondell 1a (Herz Jesu Kirche)

Ökumenischer Gottesdienst zum SemesterANFANG

Mittwoch, 02. November 2016
12:15 Uhr
Universität Metternich, D 244


Achtsamkeit

Durch die Fähigkeit, im Augenblick zu verweilen und ihn dadurch intensiv erleben zu können, treten wir wieder in Kontakt mit uns selbst, spüren die eigene Lebensenergie und entdecken die eigenen Ressourcen wieder neu. Die Techniken der Achtsamkeit lassen uns den Alltag neu wahrnehmen, mit wachem Interesse und der Absicht, ihn zu verstehen, statt ihn zu beurteilen.

Leitung: Beate Bastian
Termine: Samstag, 19.11.2016
Zeit: 10:00–13:30 Uhr
Ort: KHG (Löhrrondell 1a)
Mitbringen: Bequeme Kleidung, Iso-Matte, Decke
Kosten: 5,00 €
Anmeldung: bastian@rheinahrcampus.de

“Diese Wirschaft tötet” (Papst Franziskus) – ARMUT UND REICHTUM IN DER BIBEL -Analysen und Impulse für heute

Theologie im Gespräch

Die biblischen Texte sind sensibel für Unrecht und Unterdrückung. Sie enthalten oft auch eine klare Analyse der wirtschaftlichen Verhältniss der damaligen Zeit, was sich erst durch einen genauen Blick erschließt. Bei diesen Gesprächsabenden sollen biblischeTexte im Mittelpunkt stehen, die sich mit Fragen von Armut und Reichtum beschäftigen (z. B. der Jakobusbrief, prophetische Texte usw.). Bei der gemeinsamen Lektüre wird sich die Erkenntnis einstellen,
wie aktuell die Texte immer noch sind und dass sie auch für heute Sprengkraft enthalten.
Die Lektüre begleiten: Guido Groß, Dr. Jürgen Kroth, Jutta Lehnert.
Termine: Dienstag, 28. April 2015
Zeit:  19:30 Uhr

Ort: Vallendar (Saal der Pallottikirche)

Theologie im Gespräch

So fragt der Apostel Philippus in Apg 8,30 einen unbekannten

äthiopischen Kämmerer, als der etwas ratlos im Buch Jesaja herumliest.

Vielen Menschen mag es bei der Lektüre biblischer Texte

ähnlich gehen. Eine fremde Sprache, eine längst vergangene Welt,

unbekannte Situationen machen das Lesen nicht unbedingt leicht.

Wie kann man sich biblischen Texten nähern? Welche Methoden

sind dabei hilfreich? Wo liegen Möglichkeiten, aber auch Grenzen

dieser Methoden? Am ersten Abend wollen wir am Beispiel einer

kurzen Episode aus dem Markus-Evangelium (Mk 12,41–44) anhand

dreier unterschiedlicher Zugänge prüfen, welche Methoden

sich eignen, zu verstehen, was wir lesen.

Gesprächspartner(in): Guido Groß, Dr. Jürgen Kroth,

Jutta Lehnert

Termine: Montag, 1. Dezember 2014

Mittwoch, 14. Januar 2015

Zeit: Jeweils 19:30 Uhr

16

V

ERSTEHST DU

,

WAS DU LIEST


Eucharistiefeier am Campus

… mittwochs auf dem UNI-Campus
Aufatmen, innehalten, ruhig werden, Gottes Wort hören, sein Lob singen – mit dieser Intention wollen wir auch in diesem Semester jede Woche zusammenkommen. Wir treffen uns (fast) jeden Mittwoch um 13:00 Uhr im Raum E 524 im E-Gebäude und feiern mit P. Ludger Widmaier gemeinsam die Eucharistie.

Termine: 09. November• 16. November • 23. November  2016 • 11. Januar• 18. Januar •   25.Januar . 29. Januar. 01. Februar 2017

Theologie im Gespräch

DIESE WIRTSCHAFT TÖTET

Über die Notwendigkeit einer christlichen Kapitalismuskritik

„Diese Wirtschaft tötet!“ Auf diesen Satz von Papst Franziskus in seiner Enzyklika „Evangelii Gaudium“ reagierten viele sehr positiv. Endlich findet ein Papst deutliche Worte über die Folgen unseres Wirtschaftssystems! Andere haben dem katholischen Oberhaupt wegen dieses Satzes Inkompetenz vorgeworfen. Auf jeden Fall hat Papst Franziskus mit seinen klaren Worten eine wichtige Debatte angestoßen. Kritik der Kirchen an der Wirtschaft bzw. theologische Kapitalismuskritik ist aber nichts Neues. Auch in der Vergangenheit haben Christen Kritik am Kapitalismus geübt. Einige Beispiele sollen an diesen drei theologischen Gesprächsabenden vorgestellt und diskutiert werden.

Termine: Dienstag, 08. November 2016, Mittwoch, 14. Dezember 2016, Mittwoch, 25. Januar 2017

Zeit: jeweils um 19:30 Uhr

Ort: Saal der Pallottikirche, Vallendar

Gesprächspartner(in): Guido Groß, Dr. Jürgen Kroth, Jutta Lehnert

KEINE GEWALT IM NAMEN GOTTES – Muslime und Christen und die Gewaltfrage

Immer wieder wird den monotheistischen Religionen (vor allem dem Islam) vorgeworfen, für den Ausbruch von Gewalt verantwortlich zu sein. Namhafte Christen und Muslime aus Wissenschaft und Gesellschaft sind diesem Vorwurf im Mai mit der Erklärung „Keine Gewalt im Namen Gottes“ entgegen getreten. Sie haben sich im „Gesprächskreis Christen und Muslime“ beim ZdK (Zentralkommitee der deutschen Katholiken) zusammengeschlossen. „Als Christen und Muslime verurteilen wir jedweden Fundamentalismus, Radikalismus, Fanatismus und Terrorismus, seien sie religiös oder anders begründet. … Den Frieden zu bewahren, zu befördern und zu erneuern, ist die gemeinsame Aufgabe von christlichen und muslimischen Gläubigen.“ Zu den Autoren des Papiers gehört auch der frühere Hochschulpfarrer der KHG Koblenz, Johannes Stein.

Referent: Johannes Stein, Bundespräses der KAB, Köln

Termin: Donnerstag, 03. November 2016

Zeit: 19:00 Uhr
Ort: KHG Koblenz, Löhrrondell 1a

REDEN ÜBER “GUT UND BÖSE” ALS MITTEL DER VERSTÄNDIGUNG – Der Beitrag der Ethik im Dialog der Religionen (und Kulturen)

Grundlegende ethische Normen sind vermeintlich die “einfachste Basis” für einen Dialog der Religionen. Gespräche über Gottesbilder scheinen schwieriger, von Gesprächen über das Verständnis von Priestern und anderem ganz zu schweigen.

Allerdings: Einfach ist vermutlich die Verständigung zwischen den Religionen bei der Goldenen Regel und der Gewaltlosigkeit.Der Begriff Menschlichkeit kann jedoch schon Kollisionen mit manchen Strömungen des Hinduismus provozieren und Gerechtigkeit ist ein sehr vielschichtiger Begriff, der anders als Wahrhaftigkeit (7. Gebot und Authentizität) und Partnerschaft auch nicht unmittelbar einleuchtend ist. Kann der Austausch über ethische Normen und Begriffe einen Beitrag zum friedlichen Dialog aller leisten? Wie kann dieser Dialog aussehen?

Referent: Dipl.-Theol. Christoph Krauß, Katholische Sozialwissenschaftliche Zentralstelle (KSZ), Mönchengladbach

Termin: Montag, 07. November 2016

Zeit. 19:00 Uhr

Ort: Citykirche Koblenz, Jesuitenplatz

NETZWERK FÜR DIE SEELE – Seelsorge an/ in der Schule

SCHULSEELSORGE

Wie geht das?

Von Vertrauenslehrern hat fast jeder schon etwas gehört – aber was ist und was macht ein Schulseelsorger? Es gibt sie an vielen (vor allem kirchlichen) Schulen. Schulseelsorger unterliegen nicht der Schulhierarchie und stehen unter Schweigepflicht. Aber welche Aufgabe hat ein Schulseelsorger? Mit welchen Sorgen und Nöten der Schüler wird er konfrontiert? Davon erzählt an diesem Abend Joachim Keil, Religionslehrer und Schulseelsorger an der Bischöflichen Franzikus – Realschule und am Bischöflichen Cusanus-Gymnasium in Koblenz.

Referent: Joachim Keil, Koblenz

Termin: Donnerstag, 10.November 2016

Zeit: 19:00 Uhr

Ort: Kath.Hochschulgemeinde Koblenz, Löhrrondell 1a

VERSAG DIR NICHT DAS GLÜCK DES HEUTIGEN TAGES – Bibellektüre als Ressource zum Leben

Schon vor über 2000 Jahren waren Menschen davon überzeugt, dass ein gutes Leben möglich ist. „Versag dir nicht das Glück des heutigen Tages, an der Lust, die dir zusteht, geh nicht vorbei!“, heißt es z.B. im biblischen Buch Jesus Sirach (14,14). Ganz praktische Anregungen finden sich auch in den übrigen Weisheitsschriften des Alten Testaments. Diese Schriften gehen davon aus, dass man lernen kann, glücklich zu leben. Sie sind davon überzeugt, dass durch Weisheit und Gottesfurcht eine sinnvolle Lebenspraxis möglich ist.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Katholischen Forums.

Referentin: Dr. Katrin Brockmöller, Direktorin des Kath. Bibelwerks, Stuttgart

Termin: Montag, 14. November 2016

Zeit: 19:00 Uhr

Ort: Bischöfl.  Cusanus Gymnasium Klangraum