So heiß gegessen wie gekocht

Ein Theaterstück der Berliner Compagnie

Der Klimawandel und andere globale Krisen sind maßgeblich vom industrialisierten Norden zu verantworten, seine katastrophalen Folgen aber treffen insbesondere den Süden. Im Stück der Berliner Compagnie formieren sich angesichts dieser Krisen und der sich an wirtschaftlichen Interessen orientierenden Politik engagierte Bürger(innen) zum Widerstand: »Steckt erst der Kopf nicht mehr im Sand, bekommt man Lust auf Widerstand.«


Zum Inhalt des Stücks:
Das Stück spielt in der Küche eines Gasthofs, in dessen unmittelbarer Nähe ein Kohlekraftwerk entstehen soll. Während die Honoratioren der Stadt im Gastraum mit den Managern mauscheln, werden nicht zuletzt durch den Spüler – ein »illegaler« Migrant aus Afrika – den Köchen einige Zusammenhänge bewusst. Bürgerprotest ist angesagt. Die Küche wird zum Widerstandsnest.

Das Theaterstück ist Teil des ökumenischen Partnerschaftsfestes am Sonntag, 10. November 2013, im Haus Wasserburg in Vallendar.

Die Berliner Compagnie ist eine professionelle Theatertruppe, die seit mittlerweile dreißig Jahren zur Stärkung zivilgesellschaftlicher Gruppen durch die Lande tourt. Mit diesem Stück möchte sie alle unterstützen, die sich für erneuerbare Energien einsetzen. Denn der Klimawandel ist vom industrialisierten Norden zu verantworten, seine katastrophalen Folgen treffen vor allem den Süden – nicht zu-letzt den durch vier Jahrhunderte Sklaverei und Kolonialismus bereits schwer verwundeten afrikanischen Kontinent. Erzbischof Desmond Tutu: »Wir stehen vor einer Katastrophe von gigantischen Ausmaßen. Bei dem global angestrebten Ziel von zwei Grad Celsius wird Afrika zum Backofen und verliert jede Hoffnung auf Entwicklung.«


Termin: Sonntag, 10. November 2013
Zeit:
18:00 Uhr
Ort: Haus Wasserburg (Vallendar)
Kosten: 7,00 bzw. 10,00 €
Veranstalter:
• Katholische Hochschulgemeinde Koblenz
• Gemeindedienst für Mission und Ökumene der Evangelischen
Kirche im Rheinland
• Haus Wasserburg, Vallendar

The tree

Nach dem Tod ihres Vaters teilt sich die achtjährige Simone ein Geheimnis mit ihrer Mutter Dawn: Sie können die Stimme
des Vaters durch die Blätter eines prächtigen Baumes im Garten ihres Hauses hören. Dann lernt Dawn einen neuen Mann kennen.
Simone kann Georges nicht ausstehen und zieht in das Baumhaus. Doch Dawn ist nicht bereit, mit anzusehen, wie der Baum
sich langsam ihrer Familie bemächtigt. Einfühlsames Drama über eine Familie, deren Bande nach dem Tod des Familienvaters auf eine Zerreißprobe gestellt werden.

Abschlussfilm des Festivals von Cannes im Jahr 2010.
Termin: Montag, 11. November 2013 | Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Filmsaal im Kurt-Esser-Haus (Markenbildchenweg 38)

Internationales Café

Einmal im Monat kommen internationale Studierende zusammen,
um gemeinsam zu spielen, zu erzählen, miteinander Spaß zu haben!
Termine: donnerstags, 30. April • 28. Mai • 25. Juni • 30. Juli 2015
Zeit: jeweils 19:15 Uhr.
Ort: KHG (Rheinau 12)

Wie gewalttätig ist meine Religion?

Gibt es etwas, das ich so heilig und wertvoll finde, dass es notfalls auch mit Gewalt verteidigt werden sollte? Wie gelingt ein friedliches Zusammenleben, wenn Menschen verschiedene Werte so heilig und wertvoll finden, dass sie bereit sind, sie mit allen Mitteln zu verteidigen? Was hat das mit tiefen Überzeugungen und der Religion zu tun? Solche Fragen werden dann sehr wichtig, wenn Menschen zusammenleben, die verschiedenen (oder gar keinen) Religionsgemeinschaften
angehören und grundlegend verschiedene Werte vertreten und für »heilig« oder unantastbar halten. Wie können wir lernen, einander zu respektieren – in Deutschland, aber auch in Koblenz, in unserer »kleinen« Lebenswelt?
Gesprächspartner: Guido Groß, P. Ludger Widmaier SSCC
Termin: Mittwoch, 11. November 2014
Zeit: 18:30 Uhr
Ort: KHG (Rheinau 12)

Abrüstung in der Eifel

Die Atomwaffen in Büchel

In der landschaftlich wunderschönen Vulkaneifel liegen die einzigen Atomwaffen in Deutschland. Zehn bis zwanzig US Kernwaffen sollen hier lagern. Jede von ihnen soll über das zehn bis 26fache der Sprengkraft der Hiroshima-Bombe verfügen. Genaue Angaben gibt es nicht, die unterirdisch gelagerten Sprengköpfe sind militärisches Geheimnis. Die Bewohner der Region sind gespalten: Deutsche und amerikanische Soldaten garantieren Arbeitsplätzen und Einkommen in der Region. Doch viele sorgen sich wegen der Anwesenheit der Kernwaffen.

Elke Koller  setzt sich schon seit Mitte der 90er Jahre für den Abzug der Atomwaffen ein. Sie demonstriert, hält Reden und organisiert Workshops.

Marion Küpker ist bei der GAAA (Gewaltfreie Aktion Atomwaren Abschaffen) engagiert.

Referentin: Dr. Elke Koller, Marion Küpker
Termin: Freitag, 14. Juni 2013
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: KHG (Rheinau 12)

Kosinus

KOSINUS ist das Netzwerk für internationales Studium in Koblenz.
Der Beratungsverbund hat die Website www.study-in-koblenz.de entwickelt, ein Info- und Kommunikationsportal für ausländische
Studierende in Koblenz. Hier könnt Ihr Euch über alle Fragen zum Studium in Koblenz informieren.

Rollenwechsel

Vom Klassiker zum Kultfilm Rollenwechsel heißt: Filme außerhalb des Mainstreams, die etwas über das menschliche Leben in den unterschiedlichsten Facetten zu erzählen haben. Es gibt einen Kurzfilm zum Einstieg (statt Werbung!), eine kurze Einführung in den Film, eine Einladung zum Filmgespräch nach dem Abspann, Popcorn und Getränke.
Ort: Medienladen im Kurt-Esser-Haus am Hauptbahnhof.

Der Westen ist überall

Souveränität für Afrika angesichts der Globalisierung


Vor über fünfzig Jahren ist in den afrikanischen Ländern die Kolonialzeit zu Ende gegangen. Doch von Unabhängigkeit kann nicht wirklich die Rede sein. Westliche Länder und afrikanische Eliten machen gute Geschäfte – auf Kosten der einheimischen Bevölkerung.

Wie können Afrikaner Verantwortung übernehmen für eine eigenständige und nachhaltige Entwicklung ihrer Länder? Ein (kostenloses) STUBE-Seminar für Studierende aus Entwicklungsländern. STUBE steht für STUdienBEgleitprogramm und ist ein Programm der evangelischen und katholischen Kirchen.

Termin: Freitag, 26.09., – Sonntag, 28.09.14
Ort: wird noch bekannt gegeben
Leitung: Friede Grasteit (ESG); Guido Groß (KHG)
Referent:

Zukunft statt Zocken

Gelebte Utopien einer ethischen Wirtschaft

Die Wirtschaft boomt, die Banken machen wieder Gewinne. Doch die Finanzkrise hat gezeigt, dass unser Wirtschafts- und Lebensstil an Grenzen stößt: Auf den Finanzmärkten wird gezockt wie eh und je, Wachstum löst die Probleme alleine nicht; Energie und Rohstoffe werden knapper und teurer, die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Der Zusammenhalt der Gesellschaft ist bedroht. In dieser Lage sind Alternativen gefragt.

Der Vortrag des Wirtschaftspublizisten und Journalisten Dr. Wolfgang Kessler, Chefredakteur von Publik-Forum, zeigt neue Wege zu einem anderen Wirtschafts- und Lebensstil auf: eine nachhaltige Wirtschaftspolitik; ein neuer Umgang mit Geld, neue Ansätze für gerechte Renten und Gesundheit für alle, ein Ökobonus für ein zukunftsfähiges Wirtschaften und viele persönliche Möglichkeiten, um die Wirtschaft nach den eigenen Idealen zu steuern.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit Haus Wasserburg (Vallendar).

Referent: Dr. Wolfgang Kessler, Frankfurt
Termin: Dienstag, 25. Juni 2013
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Vallendar (Pallottikirche)

Carry Greenham Common

Dokumentarfilm über das Frauencamp von Greenham
Am 5. September 1981 errichten Frauen im englischen Greenham in der
Nähe eines US-Luftwaffenstützpunktes ein Friedenscamp. Anlass ist die geplante Stationierung von Cruise Missiles in Greenham. In primitiven Zelten auf matschigem Boden halten zwischen 25 und 50 Frauen über mehrere Jahre aus, um gegen die Atomwaffenpolitik ihrer Regierung zu protestieren.

Beeban Kidron und Amanda Richardson, zwei junge Filmstudentinnen, nehmen teil und beschließen, einen Dokumentarfilm zu drehen. Das Ergebnis von sieben Monaten ist der Film »Carry Greenham Common« (England, 1983). Er dokumentiert einen neuen Typus von politischem Protest von Frauen gegen eine Welt, die Atomwaffen akzeptiert.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Aktionsmonates Militarisierung.

Termin: Samstag, 15. Juni 2013
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: KHG (Rheinau 12)