Im Rahmen der Ringvorlesung »Bildung – Eine Utopie?«
Das privatisierende Denken in »Um- und Einkehr in die Bildung
« referiert zunächst die Thesen aus den beiden vorhergegangen
Vorträgen »Die Unmöglichkeit des Bildungsstreiks und »Ein Versuch
über die Transzendentalität der Bildung« und setzt diese Gedanken
in ein Umfeld von systemisch-konstruktivistischer Pädagogik (Kersten Reich)
und dialogischem Prinzip (Martin Buber). In einer Besinnung
auf das Wesen des Daseins soll die transzendentale
Kritik zur Einkehr in den eingängigen Ausgang des abendländischen
Bildungsgedankens gebracht werden, um das Denken selbst
als Denken desselben in seinen Grund einzuleiten. Von dieser Tragfläche
aus wird der Auftrieb zur Betrachtung der Rolle der Lehrenden
im Bildungsbetrieb sowie der Schuldfrage des scheinbaren
Missstandes unseres »Bildungssystems« genutzt.
Referent: Dr. Werner Moskopp
Termin: Dienstag, 2. November 2010
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Kurt-Esser-Haus (Markenbildchenweg 38)
